„Ich mache Schmuck – ich kann nicht anders“ Schon als kleines Mädchen hat mich alles fasziniert, was glänzt und funkelt. Seit dieser Zeit wusste ich, dass ich nur diesen einen Beruf erlernen wollte. Das war keine Selbstverständlichkeit, denn zu jener Zeit galt dieses Handwerk noch als reine Männerdomäne. Und obwohl ich aus einer typischen Ärztefamilie kam, habe ich mich gegen alle Widerstände durchgesetzt. Nachdem ich meine Meisterprüfung erfolgreich bestanden hatte, habe ich mich Anfang der Achtziger Jahre in Blankenese selbständig gemacht. Ich wollte selbstbestimmt arbeiten und habe den direkten Kontakt mit meinen Kundinnen gesucht. Schon damals habe ich auffällige Stücke gemacht, was eine Journalistin zu der Aussage veranlasste „ (…) schlichte, edle, handgefertigte Unikate von eigenwilliger Größe. Damit war sie ihrer Zeit voraus.“ Mittlerweile bin ich seit über 25 Jahren selbständig. Schön daran ist, dass die Ideen nie ausgegangen sind. Immer wieder gilt es Neuland zu betreten. Ich sage gerne „Jede Idee hat zehn Kinder.“ So soll es bleiben.
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